Kooperation Löwenstarke Kinder!
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Logopädie und Psychomotorik

Als ein wirkungsvolles Konzept zur ganzheitlichen Bearbeitung von Sprachauffälligkeiten hat sich die Psychomotorik etabliert. Sie betont die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Wahrnehmung und Sprache in der kindlichen Entwicklung und wendet sich gegen eine isolierte, defizitorientierte Förderung einzelner Funktionen und Teilaspekte der Sprachentwicklung.
Auf der Grundlage bewegungsorientierter Spielhandlungen wird der Rahmen für eine basale Förderung sprachlich-kommunikativer Kompetenzen geschaffen. Im Kontext sinnvoller Spielsituationen können so behutsam zielgerichtete Möglichkeiten zur Förderung sprachlich-kommunikativer Kompetenzen angeboten werden. Dazu gehören z.B. die Einnahme verschiedener
Rollen bei Rollenspielen, das Aushandeln von Spielregeln, die Erweiterung des Wortschatzes, die Begriffsbildung, grammatikalische Regeln und die Aussprache. Diese Kompetenzen werden jedoch nicht isoliert gefördert, sie sind eingebunden in eine für das Kind bedeutungsvolle, kommunikative Handlungssituation, in der ein echtes Mitteilungs- und Verständigungsinteresse besteht.

 

Sprache und Bewegung – beides sind bei Kindern wesentliche Mittel der Erkenntnisgewinnung, des Ausdrucks und der Mitteilung. Das Grundanliegen einer bewegungsorientierten Sprachförderung von Kindern sollte darin bestehen, eine anregungsreiche, zur Aktivität und zum Handeln auffordernde Umwelt zu schaffen, in der das Kind seinen Körper, Bewegung, Sprache und Stimme gleichermaßen einsetzen darf, um sich mit sich selbst und anderen auseinander zu setzen. Bevorzugtes Mittel ist dabei das Spiel. Es schafft Bewegungs- und Sprechanlässe, die dazu beitragen, das sprachliche und körpersprachliche Handlungsrepertoire ebenso zu erweitern wie das Bewegungsrepertoire. Über die Stabilisierung der Persönlichkeit, durch die Vermittlung von Erfolgserlebnissen, über den Aufbau von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickelt sich nicht nur die Handlungs-, sondern auch die Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit des Kindes.
Zusammenfassend kann man also davon ausgehen, dass Bewegung ein entwicklungsförderndes Potenzial besitzt, das sich insbesondere in den ersten sechs Lebensjahren positiv auf die Sprachentwicklung auswirken kann.

 

(aus Bewegung und Sprache; Verknüpfung des Entwicklungs- und Bildungsbereichs Bewegung mit der sprachlichen Förderung...; Renate Zimmer; S. 13, S. 28)





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